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            <title>BUNDjugend Bayern JVV Herbst 2025: Anträge</title>
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                <title>BUNDjugend Bayern JVV Herbst 2025: Anträge</title>
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                        <title>IA1: Positionierung zu Olympia 20XX in München</title>
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                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 03.10.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung nimmt die Bewerbung der Stadt München zur Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 zur Kenntnis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Jugendumweltverband sehen wir sowohl Chancen als auch Problematiken, die mit einer Durchführung Olympischer und Paralympischer Spiele einhergehen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Chancen und Möglichkeiten nachhaltig zu nutzen, sowie die Problematiken zu reduzieren,fordert die Jugendvollversammlung<strong> die Stadt München auf,</strong> eine umfassende Einbindung und Berücksichtigung der Interessen der Einwohner*innen, explizit diese junger Menschen zu gewährleisten. In diesem Sinne sollen folgendeAspekte<strong> beachtet werden</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beteiligung von jungen Menschen: Die Interessen und Perspektiven junger Menschen und zukünftiger Generationen, welche von den Auswirkungen der Spiele betroffen sein werden, werden aktiv in in die Planungsphase eingebunden. Dazu wird eine Vertretung junger Menschen in alle Beratungs-, Entscheidungs- und Aufsichtsgremien der Spiele aufgenommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ökologische Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Die Stadt München bekennt sich klar zu dem Ziel der maximal möglichen Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks der Olympischen Spiele. Da dies in den letzten 30 Jahren nicht entschieden genug vorangebracht wurde, gilt es mit deutschen olympischen Spielen ein klares Zeichen zu setzen [1]. Die Treibhausgasemissionen werden im Vergleich zu den Spielen in Paris 2024 um mindestens 75% reduziert. Es werden möglichst wenig neue Flächen versiegelt und unumgängliche Eingriffe werden in nächstmöglicher Nähe zur Eingriffsfläche wirksam kompensiert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ökonomische Nachaltigkeit und Gemeinwohl: Im Vordergrund der Olympischen Idee steht der gesellschaftliche Nutzen, wirtschaftliche Gewinne werden diesem nicht übergeordnet. Die finanzielle Belastung der öffentlichen Haushalte für die Bewerbung und Austragung der Spiele geht nicht zu Lasten langfristig notwendiger Investitionen sowie der Ausgaben<strong> für Soziales, speziell </strong>für Jugendarbeit oder Klimaschutz. Mögliche Überschüsse und Investitionen landen nicht bei einzelnen Firmen oder internationalen Organisationen sondern werden gemeinwohlorientiert eingesetzt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Transparenz und Integrität: Korruption und Intransparenz haben bei den Olympischen Spielen keinen Platz. Hier muss die Stadt München aktiv daran mitwirken, dass olympische Spiele in Deutschland nur unter maximaler Transparenz stattfinden können. Die Spiele orientieren sich an den Bedürfnissen der ausrichtenden Stadt, deren Bevölkerung und der Sportler*innen und nicht nur an den Interessen des IOC. Die Stadt München informiert durch öffentliche Infoveranstaltungen und Bürger*innendialoge die Bürger*innen transparent über positive sowie negative Konsequenzen der Spiele in München und ermöglicht eine erneute Abstimmung, sobald ein ausgearbeiteteres Konzept zu den finanziellen Auswirkungen auf die Stadt vorliegt, um eine informierte Abstimmung der Bürger*innen gewährleisten zu können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Soziale Nachhaltigkeit und Teilhabe: Die Olympischen und Paralympischen Spiele werden eine Veranstaltung, von der die Bevölkerung Münchens und Bayerns direkt profitiert.Die sportlichen Veranstaltungen sowie kulturellen Rahmenangebote sind auch für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln zugänglich statt nur Wenigen vorbehalten zu bleiben. Dabei ist im Besonderen auf die obdachlose Bevölkerung Münchens Rücksicht zu nehmen, und ein partizipatives Gesamtkonzept für deren Unterstützung zu schaffen. Eine Verdrängung aus dem Stadtbild ist nicht zu dulden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zukunftsfähige Stadtentwicklung: Der öffentliche Raum wird nicht nur mit Blick auf die Spiele umgestaltet, sondern zukunftsfähig, nachhaltig und auf eine langfristige Nutzung ausgelegt, weiterentwickelt. Es wird ein Konzept zur Begrünung und klimaangepassten Gestaltung urbaner Veranstaltungsstätten entwickelt. Für notwendige Neubauten werden Nachnutzungskonzepte erstellt, welche sicherstellen, dass Sportstätten möglichst für alle zugänglich sind und junge Menschen langfristig davon profitieren. Das Olympische Dorf ist für eine weitere Nutzung als sozialer Wohnraum angelegt. Darf also nicht an private Investor*innen verkauft werden, sondern muss vom Staat unterhalten werden. Die Mieten werden langfristig in einenem Rahmen gehalten, der für sozialen Wohnraum angemessen ist. Auch der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs wird an den langfristigen Bedürfnissen der Münchner Bevölkerung orientiert vorangetrieben. Ebenso soll sich die Stadt München mit dem Europäischen Fernverkehr auseinandersetzen und hier evaluieren wie sie dort eine bessere Anbindung nach München gewährleisten können und Anreize für eine Anreise per Zug schaffen können. Hier soll ebenso darauf geachtet werden das ein Konzept entwickelt wird das sich mit dem Ankommen und einer sinnvollen Weiterreise der Menschen beschäftigt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung kritisiert das Vorgehen der Stadt München in Bezug auf den Bürger*innen-Entscheid zu den olympischen und paralympischen Spielen in München. So informiert die Stadt in keiner Weise neutral über diese und ihre Auswirkungen, sondern präsentiert ein einsitig-positives Bild. Außerdem liegen zum jetzigen Stand keine verbindlichen Pläne für olympische und paralympische Spiele München vor. Unter diesen Umständen kann nicht von einer wirksamen öffentlichen Beteiligung gesprochen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] <a href="https://www.nature.com/articles/s41893-021-00696-5.epdf?sharing_token=j-CiUY3QrEqJ6G_VLGgFCtRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0ODPnPk9fUUWjIe-smBYdz1kd9QlLxDkI3LgHihvPVadmXc0A7XCoVY8eAahX8jEoDAQG8zc8DRWP4t0LuwXsWhqtPC4Zq1s8AzQCLEeuZWNzPWbA1tl7aLxJOY8RqYDdneojiQH6HutOOy96JQkIh_AY_SlSUA4QywwhwEFj2cHw%3D%3D&amp;tracking_referrer=www.mdr.de">https://www.nature.com/articles/s41893-021-00696-5.epdf?sharing_token=j-CiUY3QrEqJ6G_VLGgFCt</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sehen in Olympia in München sowohl Vor- als auch Nachteile für die Stadt und die Bevölkerung und v.a. auch für junge Menschen. Wenn sichergestellt werden kann, dass die Spiele nachhaltig gestaltet werden und die Interessen der Jugend und zukünftiger Generationen berücksichtigt werden, kann Olympia in München eine Chance darstellen. Allerdings sehen wir das bisherige Verfahren der Stadt München sowie das Handeln des IOC kritisch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Pro Olympia in München</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Neues Olympiadorf soll klimaneutralen und barrierefreien Wohnraum schaffen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Investitionen in den Ausbau des ÖPNV in München</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wenig Neubau von Sportstätten, sondern v.a. Sanierung alter Stätten, v.a. im Vergleich zu anderen möglichen Austragungsstätten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Olympische Spiele bringen Menschen zusammen und sorgen für ein Gemeinschaftsgefühl und für eine gute Stimmung innerhalb des Landes -&gt; v.a. in politisch schwierigen Zeiten mit vielen Krisen sehr wertvoll</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Contra Olympia in München</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>sehr hohe Kosten, sowohl für die Bewerbung als auch für die Durchführung der Spiele -&gt; Geld wird an anderer Stelle eingespart werden müssen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Keine Flächenversiegelung kann nicht garantiert werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Zusammenarbeit mit IOC sehr fragwürdig (Korruption, bisher unklare Vertragsbedingungen)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Demo-Verbot während der Spiele durch stark erhöhte Sicherheitskontrollen</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Oct 2025 13:32:18 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>IA1: Positionierung zu Olympia 20XX in München</title>
                        <link>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/motion/76</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 03.10.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung nimmt die Bewerbung der Stadt München zur Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 zur Kenntnis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Jugendumweltverband sehen wir sowohl Chancen als auch Problematiken, die mit einer Durchführung olympischer und paralympischer Spiele einhergehen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Chancen und Möglichkeiten nachhaltig zu nutzen, sowie die Problematiken zu reduzieren,fordert die Jugendvollversammlung eine umfassende Einbindung und Berücksichtigung der Interessen junger Menschen und in ihrem Sinne die Beachtung folgender Aspekte:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beteiligung von jungen Menschen: Die Interessen und Perspektiven junger Menschen und zukünftiger Generationen, welche von den Auswirkungen der Spiele betroffen sein werden, werden aktiv in in die Planungsphase eingebunden. Dazu wird eine Vertretung junger Menschen in alle Beratungs-, Entscheidungs- und Aufsichtsgremien der Spiele aufgenommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ökologische Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Die Stadt München bekennt sich klar zu dem Ziel der maximal möglichen Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks der Olympischen Spiele. Da dies in den letzten 30 Jahren nicht entschieden genug vorangebracht wurde, gilt es mit deutschen olympischen Spielen ein klares Zeichen zu setzen [1]. Die Treibhausgasemissionen werden im Vergleich zu den Spielen in Paris 2024 um mindestens 75% reduziert. Es werden möglichst wenig neue Flächen versiegelt und unumgängliche Eingriffe werden in nächstmöglicher Nähe zur Eingriffsfläche wirksam kompensiert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ökonomische Nachaltigkeit und Gemeinwohl: Im Vordergrund der Olympischen Idee steht der gesellschaftliche Nutzen, wirtschaftliche Gewinne werden diesem nicht übergeordnet. Die finanzielle Belastung der öffentlichen Haushalte für die Bewerbung und Austragung der Spiele geht nicht zu Lasten langfristig notwendiger Investitionen sowie der Ausgaben<strong> für Soziales, speziell </strong>für Jugendarbeit oder Klimaschutz. Mögliche Überschüsse und Investitionen landen nicht bei einzelnen Firmen oder internationalen Organisationen sondern werden gemeinwohlorientiert eingesetzt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Transparenz und Integrität: Korruption und Intransparenz haben bei den Olympischen Spielen keinen Platz. Hier muss die Stadt München aktiv daran mitwirken, dass olympische Spiele in Deutschland nur unter maximaler Transparenz stattfinden können. Die Spiele orientieren sich an den Bedürfnissen der ausrichtenden Stadt, deren Bevölkerung und der Sportler*innen und nicht nur an den Interessen des IOC. Die Stadt München informiert durch öffentliche Infoveranstaltungen und Bürger*innendialoge die Bürger*innen transparent über positive sowie negative Konsequenzen der Spiele in München und ermöglicht eine erneute Abstimmung, sobald ein ausgearbeiteteres Konzept zu den finanziellen Auswirkungen auf die Stadt vorliegt, um eine informierte Abstimmung der Bürger*innen gewährleisten zu können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Soziale Nachhaltigkeit und Teilhabe: Die Olympischen und Paralympischen Spiele werden eine Veranstaltung, von der die Bevölkerung Münchens und Bayerns direkt profitiert.Die sportlichen Veranstaltungen sowie kulturellen Rahmenangebote sind auch für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln zugänglich statt nur Wenigen vorbehalten zu bleiben. Dabei ist im Besonderen auf die obdachlose Bevölkerung Münchens Rücksicht zu nehmen, und ein partizipatives Gesamtkonzept für deren Unterstützung zu schaffen. Eine Verdrängung aus dem Stadtbild ist nicht zu dulden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zukunftsfähige Stadtentwicklung: Der öffentliche Raum wird nicht nur mit Blick auf die Spiele umgestaltet, sondern zukunftsfähig, nachhaltig und auf eine langfristige Nutzung ausgelegt, weiterentwickelt. Es wird ein Konzept zur Begrünung und klimaangepassten Gestaltung urbaner Veranstaltungsstätten entwickelt. Für notwendige Neubauten werden Nachnutzungskonzepte erstellt, welche sicherstellen, dass Sportstätten möglichst für alle zugänglich sind und junge Menschen langfristig davon profitieren. Das Olympische Dorf ist für eine weitere Nutzung als sozialer Wohnraum angelegt. 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So informiert die Stadt in keiner Weise neutral über diese und ihre Auswirkungen, sondern präsentiert ein einsitig-positives Bild. Außerdem liegen zum jetzigen Stand keine verbindlichen Pläne für olympische und paralympische Spiele München vor. Unter diesen Umständen kann nicht von einer wirksamen öffentlichen Beteiligung gesprochen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] <a href="https://www.nature.com/articles/s41893-021-00696-5.epdf?sharing_token=j-CiUY3QrEqJ6G_VLGgFCtRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0ODPnPk9fUUWjIe-smBYdz1kd9QlLxDkI3LgHihvPVadmXc0A7XCoVY8eAahX8jEoDAQG8zc8DRWP4t0LuwXsWhqtPC4Zq1s8AzQCLEeuZWNzPWbA1tl7aLxJOY8RqYDdneojiQH6HutOOy96JQkIh_AY_SlSUA4QywwhwEFj2cHw%3D%3D&amp;tracking_referrer=www.mdr.de">https://www.nature.com/articles/s41893-021-00696-5.epdf?sharing_token=j-CiUY3QrEqJ6G_VLGgFCt</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sehen in Olympia in München sowohl Vor- als auch Nachteile für die Stadt und die Bevölkerung und v.a. auch für junge Menschen. Wenn sichergestellt werden kann, dass die Spiele nachhaltig gestaltet werden und die Interessen der Jugend und zukünftiger Generationen berücksichtigt werden, kann Olympia in München eine Chance darstellen. Allerdings sehen wir das bisherige Verfahren der Stadt München sowie das Handeln des IOC kritisch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Pro Olympia in München</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Neues Olympiadorf soll klimaneutralen und barrierefreien Wohnraum schaffen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Investitionen in den Ausbau des ÖPNV in München</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wenig Neubau von Sportstätten, sondern v.a. 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                        <pubDate>Sat, 04 Oct 2025 13:25:51 +0000</pubDate>
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                        <title>IA1: Positionierung zu Olympia 20XX in München</title>
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                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 03.10.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung nimmt die Bewerbung der Stadt München zur Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 zur Kenntnis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Jugendumweltverband sehen wir sowohl Chancen als auch Problematiken, die mit einer Durchführung Olympischer und Paralympischer Spiele einhergehen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Chancen und Möglichkeiten nachhaltig zu nutzen, sowie die Problematiken zu reduzieren,fordert die Jugendvollversammlung eine umfassende Einbindung und Berücksichtigung der Interessen junger Menschen und in ihrem Sinne die Beachtung folgender Aspekte:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beteiligung von jungen Menschen: Die Interessen und Perspektiven junger Menschen und zukünftiger Generationen, welche von den Auswirkungen der Spiele betroffen sein werden, werden aktiv in in die Planungsphase eingebunden. Dazu wird eine Vertretung junger Menschen in alle Beratungs-, Entscheidungs- und Aufsichtsgremien der Spiele aufgenommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ökologische Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Die Stadt München bekennt sich klar zu dem Ziel der maximal möglichen Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks der Olympischen Spiele. Da dies in den letzten 30 Jahren nicht entschieden genug vorangebracht wurde, gilt es mit deutschen olympischen Spielen ein klares Zeichen zu setzen [1]. Die Treibhausgasemissionen werden im Vergleich zu den Spielen in Paris 2024 um mindestens 75% reduziert. Es werden möglichst wenig neue Flächen versiegelt und unumgängliche Eingriffe werden in nächstmöglicher Nähe zur Eingriffsfläche wirksam kompensiert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ökonomische Nachaltigkeit und Gemeinwohl: Im Vordergrund der Olympischen Idee steht der gesellschaftliche Nutzen, wirtschaftliche Gewinne werden diesem nicht übergeordnet. Die finanzielle Belastung der öffentlichen Haushalte für die Bewerbung und Austragung der Spiele geht nicht zu Lasten langfristig notwendiger Investitionen sowie der Ausgaben<strong> für Soziales, speziell </strong>für Jugendarbeit oder Klimaschutz. Mögliche Überschüsse und Investitionen landen nicht bei einzelnen Firmen oder internationalen Organisationen sondern werden gemeinwohlorientiert eingesetzt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Transparenz und Integrität: Korruption und Intransparenz haben bei den Olympischen Spielen keinen Platz. Hier muss die Stadt München aktiv daran mitwirken, dass olympische Spiele in Deutschland nur unter maximaler Transparenz stattfinden können. Die Spiele orientieren sich an den Bedürfnissen der ausrichtenden Stadt, deren Bevölkerung und der Sportler*innen und nicht nur an den Interessen des IOC. Die Stadt München informiert durch öffentliche Infoveranstaltungen und Bürger*innendialoge die Bürger*innen transparent über positive sowie negative Konsequenzen der Spiele in München und ermöglicht eine erneute Abstimmung, sobald ein ausgearbeiteteres Konzept zu den finanziellen Auswirkungen auf die Stadt vorliegt, um eine informierte Abstimmung der Bürger*innen gewährleisten zu können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Soziale Nachhaltigkeit und Teilhabe: Die Olympischen und Paralympischen Spiele werden eine Veranstaltung, von der die Bevölkerung Münchens und Bayerns direkt profitiert.Die sportlichen Veranstaltungen sowie kulturellen Rahmenangebote sind auch für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln zugänglich statt nur Wenigen vorbehalten zu bleiben. Dabei ist im Besonderen auf die obdachlose Bevölkerung Münchens Rücksicht zu nehmen, und ein partizipatives Gesamtkonzept für deren Unterstützung zu schaffen. Eine Verdrängung aus dem Stadtbild ist nicht zu dulden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zukunftsfähige Stadtentwicklung: Der öffentliche Raum wird nicht nur mit Blick auf die Spiele umgestaltet, sondern zukunftsfähig, nachhaltig und auf eine langfristige Nutzung ausgelegt, weiterentwickelt. Es wird ein Konzept zur Begrünung und klimaangepassten Gestaltung urbaner Veranstaltungsstätten entwickelt. Für notwendige Neubauten werden Nachnutzungskonzepte erstellt, welche sicherstellen, dass Sportstätten möglichst für alle zugänglich sind und junge Menschen langfristig davon profitieren. Das Olympische Dorf ist für eine weitere Nutzung als sozialer Wohnraum angelegt. Darf also nicht an private Investor*innen verkauft werden, sondern muss vom Staat unterhalten werden. Die Mieten werden langfristig in einenem Rahmen gehalten, der für sozialen Wohnraum angemessen ist. Auch der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs wird an den langfristigen Bedürfnissen der Münchner Bevölkerung orientiert vorangetrieben. Ebenso soll sich die Stadt München mit dem Europäischen Fernverkehr auseinandersetzen und hier evaluieren wie sie dort eine bessere Anbindung nach München gewährleisten können und Anreize für eine Anreise per Zug schaffen können. Hier soll ebenso darauf geachtet werden das ein Konzept entwickelt wird das sich mit dem Ankommen und einer sinnvollen Weiterreise der Menschen beschäftigt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung kritisiert das Vorgehen der Stadt München in Bezug auf den Bürger*innen-Entscheid zu den olympischen und paralympischen Spielen in München. So informiert die Stadt in keiner Weise neutral über diese und ihre Auswirkungen, sondern präsentiert ein einsitig-positives Bild. Außerdem liegen zum jetzigen Stand keine verbindlichen Pläne für olympische und paralympische Spiele München vor. Unter diesen Umständen kann nicht von einer wirksamen öffentlichen Beteiligung gesprochen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] <a href="https://www.nature.com/articles/s41893-021-00696-5.epdf?sharing_token=j-CiUY3QrEqJ6G_VLGgFCtRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0ODPnPk9fUUWjIe-smBYdz1kd9QlLxDkI3LgHihvPVadmXc0A7XCoVY8eAahX8jEoDAQG8zc8DRWP4t0LuwXsWhqtPC4Zq1s8AzQCLEeuZWNzPWbA1tl7aLxJOY8RqYDdneojiQH6HutOOy96JQkIh_AY_SlSUA4QywwhwEFj2cHw%3D%3D&amp;tracking_referrer=www.mdr.de">https://www.nature.com/articles/s41893-021-00696-5.epdf?sharing_token=j-CiUY3QrEqJ6G_VLGgFCt</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sehen in Olympia in München sowohl Vor- als auch Nachteile für die Stadt und die Bevölkerung und v.a. auch für junge Menschen. 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                        <pubDate>Sat, 04 Oct 2025 13:23:58 +0000</pubDate>
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                        <title>IA1: Positionierung zu Olympia 20XX in München</title>
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                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 03.10.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung nimmt die Bewerbung der Stadt München zur Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 zur Kenntnis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Jugendumweltverband sehen wir sowohl Chancen als auch Problematiken, die mit einer Durchführung Olympischer und Paralympischer Spiele einhergehen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Chancen und Möglichkeiten nachhaltig zu nutzen, sowie die Problematiken zu reduzieren,fordert die Jugendvollversammlung eine umfassende Einbindung und Berücksichtigung der Interessen junger Menschen und in ihrem Sinne die Beachtung folgender Aspekte:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beteiligung von jungen Menschen: Die Interessen und Perspektiven junger Menschen und zukünftiger Generationen, welche von den Auswirkungen der Spiele betroffen sein werden, werden aktiv in in die Planungsphase eingebunden. Dazu wird eine Vertretung junger Menschen in alle Beratungs-, Entscheidungs- und Aufsichtsgremien der Spiele aufgenommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ökologische Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Die Stadt München bekennt sich klar zu dem Ziel der maximal möglichen Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks der Olympischen Spiele. Da dies in den letzten 30 Jahren nicht entschieden genug vorangebracht wurde, gilt es mit deutschen olympischen Spielen ein klares Zeichen zu setzen [1]. Die Treibhausgasemissionen werden im Vergleich zu den Spielen in Paris 2024 um mindestens 75% reduziert. Es werden möglichst wenig neue Flächen versiegelt und unumgängliche Eingriffe werden in nächstmöglicher Nähe zur Eingriffsfläche wirksam kompensiert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ökonomische Nachaltigkeit und Gemeinwohl: Im Vordergrund der Olympischen Idee steht der gesellschaftliche Nutzen, wirtschaftliche Gewinne werden diesem nicht übergeordnet. Die finanzielle Belastung der öffentlichen Haushalte für die Bewerbung und Austragung der Spiele geht nicht zu Lasten langfristig notwendiger Investitionen sowie der Ausgaben<strong> für Soziales, speziell </strong>für Jugendarbeit oder Klimaschutz. Mögliche Überschüsse und Investitionen landen nicht bei einzelnen Firmen oder internationalen Organisationen sondern werden gemeinwohlorientiert eingesetzt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Transparenz und Integrität: Korruption und Intransparenz haben bei den Olympischen Spielen keinen Platz. Hier muss die Stadt München aktiv daran mitwirken, dass olympische Spiele in Deutschland nur unter maximaler Transparenz stattfinden können. Die Spiele orientieren sich an den Bedürfnissen der ausrichtenden Stadt, deren Bevölkerung und der Sportler*innen und nicht nur an den Interessen des IOC. Die Stadt München informiert die Bürger*innen sachlich und ehrlich über positive sowie negative Konsequenzen der Spiele in München und ermöglicht eine erneute Abstimmung, sobald ein ausgearbeiteteres Konzept zu den finanziellen Auswirkungen auf die Stadt vorliegt, um eine informierte Abstimmung der Bürger*innen gewährleisten zu können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Soziale Nachhaltigkeit und Teilhabe: Die Olympischen und Paralympischen Spiele werden eine Veranstaltung, von der die Bevölkerung Münchens und Bayerns direkt profitiert.Die sportlichen Veranstaltungen sowie kulturellen Rahmenangebote sind auch für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln zugänglich statt nur Wenigen vorbehalten zu bleiben. Dabei ist im Besonderen auf die obdachlose Bevölkerung Münchens Rücksicht zu nehmen, und ein partizipatives Gesamtkonzept für deren Unterstützung zu schaffen. Eine Verdrängung aus dem Stadtbild ist nicht zu dulden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zukunftsfähige Stadtentwicklung: Der öffentliche Raum wird nicht nur mit Blick auf die Spiele umgestaltet, sondern zukunftsfähig, nachhaltig und auf eine langfristige Nutzung ausgelegt, weiterentwickelt. Es wird ein Konzept zur Begrünung und klimaangepassten Gestaltung urbaner Veranstaltungsstätten entwickelt. Für notwendige Neubauten werden Nachnutzungskonzepte erstellt, welche sicherstellen, dass Sportstätten möglichst für alle zugänglich sind und junge Menschen langfristig davon profitieren. Das Olympische Dorf ist für eine weitere Nutzung als sozialer Wohnraum angelegt. Darf also nicht an private Investor*innen verkauft werden, sondern muss vom Staat unterhalten werden. Die Mieten werden langfristig in einenem Rahmen gehalten, der für sozialen Wohnraum angemessen ist. Auch der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs wird an den langfristigen Bedürfnissen der Münchner Bevölkerung orientiert vorangetrieben. Ebenso soll sich die Stadt München mit dem Europäischen Fernverkehr auseinandersetzen und hier evaluieren wie sie dort eine bessere Anbindung nach München gewährleisten können und Anreize für eine Anreise per Zug schaffen können. Hier soll ebenso darauf geachtet werden das ein Konzept entwickelt wird das sich mit dem Ankommen und einer sinnvollen Weiterreise der Menschen beschäftigt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung kritisiert das Vorgehen der Stadt München in Bezug auf den Bürger*innen-Entscheid zu den olympischen und paralympischen Spielen in München. So informiert die Stadt in keiner Weise neutral über diese und ihre Auswirkungen, sondern präsentiert ein einsitig-positives Bild. Außerdem liegen zum jetzigen Stand keine verbindlichen Pläne für olympische und paralympische Spiele München vor. Unter diesen Umständen kann nicht von einer wirksamen öffentlichen Beteiligung gesprochen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] <a href="https://www.nature.com/articles/s41893-021-00696-5.epdf?sharing_token=j-CiUY3QrEqJ6G_VLGgFCtRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0ODPnPk9fUUWjIe-smBYdz1kd9QlLxDkI3LgHihvPVadmXc0A7XCoVY8eAahX8jEoDAQG8zc8DRWP4t0LuwXsWhqtPC4Zq1s8AzQCLEeuZWNzPWbA1tl7aLxJOY8RqYDdneojiQH6HutOOy96JQkIh_AY_SlSUA4QywwhwEFj2cHw%3D%3D&amp;tracking_referrer=www.mdr.de">https://www.nature.com/articles/s41893-021-00696-5.epdf?sharing_token=j-CiUY3QrEqJ6G_VLGgFCt</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sehen in Olympia in München sowohl Vor- als auch Nachteile für die Stadt und die Bevölkerung und v.a. auch für junge Menschen. Wenn sichergestellt werden kann, dass die Spiele nachhaltig gestaltet werden und die Interessen der Jugend und zukünftiger Generationen berücksichtigt werden, kann Olympia in München eine Chance darstellen. Allerdings sehen wir das bisherige Verfahren der Stadt München sowie das Handeln des IOC kritisch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Pro Olympia in München</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Neues Olympiadorf soll klimaneutralen und barrierefreien Wohnraum schaffen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Investitionen in den Ausbau des ÖPNV in München</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wenig Neubau von Sportstätten, sondern v.a. Sanierung alter Stätten, v.a. im Vergleich zu anderen möglichen Austragungsstätten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Olympische Spiele bringen Menschen zusammen und sorgen für ein Gemeinschaftsgefühl und für eine gute Stimmung innerhalb des Landes -&gt; v.a. in politisch schwierigen Zeiten mit vielen Krisen sehr wertvoll</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Contra Olympia in München</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>sehr hohe Kosten, sowohl für die Bewerbung als auch für die Durchführung der Spiele -&gt; Geld wird an anderer Stelle eingespart werden müssen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Keine Flächenversiegelung kann nicht garantiert werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Zusammenarbeit mit IOC sehr fragwürdig (Korruption, bisher unklare Vertragsbedingungen)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Demo-Verbot während der Spiele durch stark erhöhte Sicherheitskontrollen</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Oct 2025 13:17:57 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>IA1: Positionierung zu Olympia 20XX in München</title>
                        <link>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/motion/73</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 03.10.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung nimmt die Bewerbung der Stadt München zur Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 zur Kenntnis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Jugendumweltverband sehen wir sowohl Chancen als auch Problematiken, die mit einer Durchführung Olympischer und Paralympischer Spiele einhergehen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Chancen und Möglichkeiten nachhaltig zu nutzen, sowie die Problematiken zu reduzieren,fordert die Jugendvollversammlung eine umfassende Einbindung und Berücksichtigung der Interessen junger Menschen und in ihrem Sinne die Beachtung folgender Aspekte:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beteiligung von jungen Menschen: Die Interessen und Perspektiven junger Menschen und zukünftiger Generationen, welche von den Auswirkungen der Spiele betroffen sein werden, werden aktiv in in die Planungsphase eingebunden. Dazu wird eine Vertretung junger Menschen in alle Beratungs-, Entscheidungs- und Aufsichtsgremien der Spiele aufgenommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ökologische Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Die Stadt München bekennt sich klar zu dem Ziel der maximal möglichen Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks der Olympischen Spiele. Da dies in den letzten 30 Jahren nicht entschieden genug vorangebracht wurde, gilt es mit deutschen olympischen Spielen ein klares Zeichen zu setzen [1]. Die Treibhausgasemissionen werden im Vergleich zu den Spielen in Paris 2024 um mindestens 75% reduziert. Es werden möglichst wenig neue Flächen versiegelt und unumgängliche Eingriffe werden in nächstmöglicher Nähe zur Eingriffsfläche wirksam kompensiert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ökonomische Nachaltigkeit und Gemeinwohl: Im Vordergrund der Olympischen Idee steht der gesellschaftliche Nutzen, wirtschaftliche Gewinne werden diesem nicht übergeordnet. Die finanzielle Belastung der öffentlichen Haushalte für die Bewerbung und Austragung der Spiele geht nicht zu Lasten langfristig notwendiger Investitionen sowie der Ausgaben<strong> für Soziales, speziell </strong>für Jugendarbeit oder Klimaschutz. Mögliche Überschüsse und Investitionen landen nicht bei einzelnen Firmen oder internationalen Organisationen sondern werden gemeinwohlorientiert eingesetzt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Transparenz und Integrität: Korruption und Intransparenz haben bei den Olympischen Spielen keinen Platz. Hier muss die Stadt München aktiv daran mitwirken, dass olympische Spiele in Deutschland nur unter maximaler Transparenz stattfinden können. Die Spiele orientieren sich an den Bedürfnissen der ausrichtenden Stadt, deren Bevölkerung und der Sportler*innen und nicht nur an den Interessen des IOC. Die Stadt München informiert die Bürger*innen sachlich und ehrlich über positive sowie negative Konsequenzen der Spiele in München und ermöglicht eine erneute Abstimmung, sobald ein ausgearbeiteteres Konzept zu den finanziellen Auswirkungen auf die Stadt vorliegt, um eine informierte Abstimmung der Bürger*innen gewährleisten zu können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Soziale Nachhaltigkeit und Teilhabe: Die Olympischen und Paralympischen Spiele werden eine Veranstaltung, von der die Bevölkerung Münchens und Bayerns direkt profitiert.Die sportlichen Veranstaltungen sowie kulturellen Rahmenangebote sind auch für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln zugänglich statt nur Wenigen vorbehalten zu bleiben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zukunftsfähige Stadtentwicklung: Der öffentliche Raum wird nicht nur mit Blick auf die Spiele umgestaltet, sondern zukunftsfähig, nachhaltig und auf eine langfristige Nutzung ausgelegt, weiterentwickelt. Es wird ein Konzept zur Begrünung und klimaangepassten Gestaltung urbaner Veranstaltungsstätten entwickelt. Für notwendige Neubauten werden Nachnutzungskonzepte erstellt, welche sicherstellen, dass Sportstätten möglichst für alle zugänglich sind und junge Menschen langfristig davon profitieren. Das Olympische Dorf ist für eine weitere Nutzung als sozialer Wohnraum angelegt. Darf also nicht an private Investor*innen verkauft werden, sondern muss vom Staat unterhalten werden. Die Mieten werden langfristig in einenem Rahmen gehalten, der für sozialen Wohnraum angemessen ist. Auch der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs wird an den langfristigen Bedürfnissen der Münchner Bevölkerung orientiert vorangetrieben. Ebenso soll sich die Stadt München mit dem Europäischen Fernverkehr auseinandersetzen und hier evaluieren wie sie dort eine bessere Anbindung nach München gewährleisten können und Anreize für eine Anreise per Zug schaffen können. Hier soll ebenso darauf geachtet werden das ein Konzept entwickelt wird das sich mit dem Ankommen und einer sinnvollen Weiterreise der Menschen beschäftigt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung kritisiert das Vorgehen der Stadt München in Bezug auf den Bürger*innen-Entscheid zu den olympischen und paralympischen Spielen in München. So informiert die Stadt in keiner Weise neutral über diese und ihre Auswirkungen, sondern präsentiert ein einsitig-positives Bild. Außerdem liegen zum jetzigen Stand keine verbindlichen Pläne für olympische und paralympische Spiele München vor. Unter diesen Umständen kann nicht von einer wirksamen öffentlichen Beteiligung gesprochen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] <a href="https://www.nature.com/articles/s41893-021-00696-5.epdf?sharing_token=j-CiUY3QrEqJ6G_VLGgFCtRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0ODPnPk9fUUWjIe-smBYdz1kd9QlLxDkI3LgHihvPVadmXc0A7XCoVY8eAahX8jEoDAQG8zc8DRWP4t0LuwXsWhqtPC4Zq1s8AzQCLEeuZWNzPWbA1tl7aLxJOY8RqYDdneojiQH6HutOOy96JQkIh_AY_SlSUA4QywwhwEFj2cHw%3D%3D&amp;tracking_referrer=www.mdr.de">https://www.nature.com/articles/s41893-021-00696-5.epdf?sharing_token=j-CiUY3QrEqJ6G_VLGgFCt</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sehen in Olympia in München sowohl Vor- als auch Nachteile für die Stadt und die Bevölkerung und v.a. auch für junge Menschen. Wenn sichergestellt werden kann, dass die Spiele nachhaltig gestaltet werden und die Interessen der Jugend und zukünftiger Generationen berücksichtigt werden, kann Olympia in München eine Chance darstellen. Allerdings sehen wir das bisherige Verfahren der Stadt München sowie das Handeln des IOC kritisch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Pro Olympia in München</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Neues Olympiadorf soll klimaneutralen und barrierefreien Wohnraum schaffen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Investitionen in den Ausbau des ÖPNV in München</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wenig Neubau von Sportstätten, sondern v.a. 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                        <pubDate>Sat, 04 Oct 2025 13:17:18 +0000</pubDate>
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                        <title>IA1: Positionierung zu Olympia 20XX in München</title>
                        <link>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/motion/72</link>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung nimmt die Bewerbung der Stadt München zur Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 zur Kenntnis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Jugendumweltverband sehen wir sowohl Chancen als auch Problematiken, die mit einer Durchführung Olympischer und Paralympischer Spiele einhergehen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Chancen und Möglichkeiten nachhaltig zu nutzen, sowie die Problematiken zu reduzieren,fordert die Jugendvollversammlung eine umfassende Einbindung und Berücksichtigung der Interessen junger Menschen und in ihrem Sinne die Beachtung folgender Aspekte:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beteiligung von jungen Menschen: Die Interessen und Perspektiven junger Menschen und zukünftiger Generationen, welche von den Auswirkungen der Spiele betroffen sein werden, werden aktiv in in die Planungsphase eingebunden. Dazu wird eine Vertretung junger Menschen in alle Beratungs-, Entscheidungs- und Aufsichtsgremien der Spiele aufgenommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ökologische Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Die Stadt München bekennt sich klar zu dem Ziel der maximal möglichen Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks der Olympischen Spiele. Da dies in den letzten 30 Jahren nicht entschieden genug vorangebracht wurde, gilt es mit deutschen olympischen Spielen ein klares Zeichen zu setzen [1]. Die Treibhausgasemissionen werden im Vergleich zu den Spielen in Paris 2024 um mindestens 75% reduziert. Es werden möglichst wenig neue Flächen versiegelt und unumgängliche Eingriffe werden in nächstmöglicher Nähe zur Eingriffsfläche wirksam kompensiert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ökonomische Nachaltigkeit und Gemeinwohl: Im Vordergrund der Olympischen Idee steht der gesellschaftliche Nutzen, wirtschaftliche Gewinne werden diesem nicht übergeordnet. Die finanzielle Belastung der öffentlichen Haushalte für die Bewerbung und Austragung der Spiele geht nicht zu Lasten langfristig notwendiger Investitionen sowie der Ausgaben<strong> für Soziales, speziell </strong>für Jugendarbeit oder Klimaschutz. Mögliche Überschüsse und Investitionen landen nicht bei einzelnen Firmen oder internationalen Organisationen sondern werden gemeinwohlorientiert eingesetzt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Transparenz und Integrität: Korruption und Intransparenz haben bei den Olympischen Spielen keinen Platz. Hier muss die Stadt München aktiv daran mitwirken, dass olympische Spiele in Deutschland nur unter maximaler Transparenz stattfinden können. Die Spiele orientieren sich an den Bedürfnissen der ausrichtenden Stadt, deren Bevölkerung und der Sportler*innen und nicht nur an den Interessen des IOC. Die Stadt München informiert die Bürger*innen sachlich und ehrlich über positive sowie negative Konsequenzen der Spiele in München und ermöglicht eine erneute Abstimmung, sobald ein ausgearbeiteteres Konzept zu den finanziellen Auswirkungen auf die Stadt vorliegt, um eine informierte Abstimmung der Bürger*innen gewährleisten zu können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Soziale Nachhaltigkeit und Teilhabe: Die Olympischen und Paralympischen Spiele werden eine Veranstaltung, von der die Bevölkerung Münchens und Bayerns direkt profitiert.Die sportlichen Veranstaltungen sowie kulturellen Rahmenangebote sind auch für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln zugänglich statt nur Wenigen vorbehalten zu bleiben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zukunftsfähige Stadtentwicklung: Der öffentliche Raum wird nicht nur mit Blick auf die Spiele umgestaltet, sondern zukunftsfähig, nachhaltig und auf eine langfristige Nutzung ausgelegt, weiterentwickelt. Es wird ein Konzept zur Begrünung und klimaangepassten Gestaltung urbaner Veranstaltungsstätten entwickelt. Für notwendige Neubauten werden Nachnutzungskonzepte erstellt, welche sicherstellen, dass Sportstätten möglichst für alle zugänglich sind und junge Menschen langfristig davon profitieren. Das Olympische Dorf ist für eine weitere Nutzung als sozialer Wohnraum angelegt. Darf also nicht an private Investor*innen verkauft werden, sondern muss vom Staat unterhalten werden. Die Mieten werden langfristig in einenem Rahmen gehalten, der für sozialen Wohnraum angemessen ist. Auch der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs wird an den langfristigen Bedürfnissen der Münchner Bevölkerung orientiert vorangetrieben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung kritisiert das Vorgehen der Stadt München in Bezug auf den Bürger*innen-Entscheid zu den olympischen und paralympischen Spielen in München. So informiert die Stadt in keiner Weise neutral über diese und ihre Auswirkungen, sondern präsentiert ein einsitig-positives Bild. Außerdem liegen zum jetzigen Stand keine verbindlichen Pläne für olympische und paralympische Spiele München vor. Unter diesen Umständen kann nicht von einer wirksamen öffentlichen Beteiligung gesprochen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] <a href="https://www.nature.com/articles/s41893-021-00696-5.epdf?sharing_token=j-CiUY3QrEqJ6G_VLGgFCtRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0ODPnPk9fUUWjIe-smBYdz1kd9QlLxDkI3LgHihvPVadmXc0A7XCoVY8eAahX8jEoDAQG8zc8DRWP4t0LuwXsWhqtPC4Zq1s8AzQCLEeuZWNzPWbA1tl7aLxJOY8RqYDdneojiQH6HutOOy96JQkIh_AY_SlSUA4QywwhwEFj2cHw%3D%3D&amp;tracking_referrer=www.mdr.de">https://www.nature.com/articles/s41893-021-00696-5.epdf?sharing_token=j-CiUY3QrEqJ6G_VLGgFCt</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sehen in Olympia in München sowohl Vor- als auch Nachteile für die Stadt und die Bevölkerung und v.a. auch für junge Menschen. Wenn sichergestellt werden kann, dass die Spiele nachhaltig gestaltet werden und die Interessen der Jugend und zukünftiger Generationen berücksichtigt werden, kann Olympia in München eine Chance darstellen. Allerdings sehen wir das bisherige Verfahren der Stadt München sowie das Handeln des IOC kritisch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Pro Olympia in München</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Neues Olympiadorf soll klimaneutralen und barrierefreien Wohnraum schaffen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Investitionen in den Ausbau des ÖPNV in München</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wenig Neubau von Sportstätten, sondern v.a. 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                        <pubDate>Sat, 04 Oct 2025 13:17:06 +0000</pubDate>
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                        <title>IA1: Positionierung zu Olympia 20XX in München</title>
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Dazu wird eine Vertretung junger Menschen in alle Beratungs-, Entscheidungs- und Aufsichtsgremien der Spiele aufgenommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ökologische Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Die Stadt München bekennt sich klar zu dem Ziel der maximal möglichen Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks der Olympischen Spiele. Da dies in den letzten 30 Jahren nicht entschieden genug vorangebracht wurde, gilt es mit deutschen olympischen Spielen ein klares Zeichen zu setzen [1]. Die Treibhausgasemissionen werden im Vergleich zu den Spielen in Paris 2024 um mindestens 75% reduziert. Es werden möglichst wenig neue Flächen versiegelt und unumgängliche Eingriffe werden in nächstmöglicher Nähe zur Eingriffsfläche wirksam kompensiert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ökonomische Nachaltigkeit und Gemeinwohl: Im Vordergrund der Olympischen Idee steht der gesellschaftliche Nutzen, wirtschaftliche Gewinne werden diesem nicht übergeordnet. Die finanzielle Belastung der öffentlichen Haushalte für die Bewerbung und Austragung der Spiele geht nicht zu Lasten langfristig notwendiger Investitionen sowie der Ausgaben<strong> für Soziales, speziell </strong>für Jugendarbeit oder Klimaschutz. Mögliche Überschüsse und Investitionen landen nicht bei einzelnen Firmen oder internationalen Organisationen sondern werden gemeinwohlorientiert eingesetzt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Transparenz und Integrität: Korruption und Intransparenz haben bei den Olympischen Spielen keinen Platz. Hier muss die Stadt München aktiv daran mitwirken, dass olympische Spiele in Deutschland nur unter maximaler Transparenz stattfinden können. Die Spiele orientieren sich an den Bedürfnissen der ausrichtenden Stadt, deren Bevölkerung und der Sportler*innen und nicht nur an den Interessen des IOC. Die Stadt München informiert die Bürger*innen sachlich und ehrlich über positive sowie negative Konsequenzen der Spiele in München und ermöglicht eine erneute Abstimmung, sobald ein ausgearbeiteteres Konzept zu den finanziellen Auswirkungen auf die Stadt vorliegt, um eine informierte Abstimmung der Bürger*innen gewährleisten zu können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Soziale Nachhaltigkeit und Teilhabe: Die Olympischen und Paralympischen Spiele werden eine Veranstaltung, von der die Bevölkerung Münchens und Bayerns direkt profitiert.Die sportlichen Veranstaltungen sowie kulturellen Rahmenangebote sind auch für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln zugänglich statt nur Wenigen vorbehalten zu bleiben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zukunftsfähige Stadtentwicklung: Der öffentliche Raum wird nicht nur mit Blick auf die Spiele umgestaltet, sondern zukunftsfähig, nachhaltig und auf eine langfristige Nutzung ausgelegt, weiterentwickelt. Es wird ein Konzept zur Begrünung und klimaangepassten Gestaltung urbaner Veranstaltungsstätten entwickelt. Für notwendige Neubauten werden Nachnutzungskonzepte erstellt, welche sicherstellen, dass Sportstätten möglichst für alle zugänglich sind und junge Menschen langfristig davon profitieren. Das Olympische Dorf ist für eine weitere Nutzung als günstiger Wohnraum angelegt. Auch der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs wird an den langfristigen Bedürfnissen der Münchner Bevölkerung orientiert vorangetrieben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung kritisiert das Vorgehen der Stadt München in Bezug auf den Bürger*innen-Entscheid zu den olympischen und paralympischen Spielen in München. So informiert die Stadt in keiner Weise neutral über diese und ihre Auswirkungen, sondern präsentiert ein einsitig-positives Bild. Außerdem liegen zum jetzigen Stand keine verbindlichen Pläne für olympische und paralympische Spiele München vor. Unter diesen Umständen kann nicht von einer wirksamen öffentlichen Beteiligung gesprochen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] <a href="https://www.nature.com/articles/s41893-021-00696-5.epdf?sharing_token=j-CiUY3QrEqJ6G_VLGgFCtRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0ODPnPk9fUUWjIe-smBYdz1kd9QlLxDkI3LgHihvPVadmXc0A7XCoVY8eAahX8jEoDAQG8zc8DRWP4t0LuwXsWhqtPC4Zq1s8AzQCLEeuZWNzPWbA1tl7aLxJOY8RqYDdneojiQH6HutOOy96JQkIh_AY_SlSUA4QywwhwEFj2cHw%3D%3D&amp;tracking_referrer=www.mdr.de">https://www.nature.com/articles/s41893-021-00696-5.epdf?sharing_token=j-CiUY3QrEqJ6G_VLGgFCt</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sehen in Olympia in München sowohl Vor- als auch Nachteile für die Stadt und die Bevölkerung und v.a. auch für junge Menschen. Wenn sichergestellt werden kann, dass die Spiele nachhaltig gestaltet werden und die Interessen der Jugend und zukünftiger Generationen berücksichtigt werden, kann Olympia in München eine Chance darstellen. Allerdings sehen wir das bisherige Verfahren der Stadt München sowie das Handeln des IOC kritisch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Pro Olympia in München</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Neues Olympiadorf soll klimaneutralen und barrierefreien Wohnraum schaffen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Investitionen in den Ausbau des ÖPNV in München</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wenig Neubau von Sportstätten, sondern v.a. Sanierung alter Stätten, v.a. im Vergleich zu anderen möglichen Austragungsstätten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Olympische Spiele bringen Menschen zusammen und sorgen für ein Gemeinschaftsgefühl und für eine gute Stimmung innerhalb des Landes -&gt; v.a. in politisch schwierigen Zeiten mit vielen Krisen sehr wertvoll</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Contra Olympia in München</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>sehr hohe Kosten, sowohl für die Bewerbung als auch für die Durchführung der Spiele -&gt; Geld wird an anderer Stelle eingespart werden müssen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Keine Flächenversiegelung kann nicht garantiert werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Zusammenarbeit mit IOC sehr fragwürdig (Korruption, bisher unklare Vertragsbedingungen)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Demo-Verbot während der Spiele durch stark erhöhte Sicherheitskontrollen</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Oct 2025 13:13:00 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Auseinandersetzung mit Diskriminierung</title>
                        <link>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/auseinandersetzung-mit-diskriminierung-10323</link>
                        <author>Erweiterter Landesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/auseinandersetzung-mit-diskriminierung-10323</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung der Bundjugend Bayern möge beschließen. Das sich die BundjugendBayern systematisch und kontinuierlich mit verschiedenen Formen von Diskriminierung auseinander setzen soll. Hiermit soll sich das Hauptamt, der Landesvorstand und der AK Vielfalt gemeinsam mit der Thematik in verschiedenen Formaten beschäftigen.Hierbei sollte ein schrittweiser Ansatz verfolgt werden. Es soll Wissen aufgebaut werden, eine Reflektion der Verbandskultur stattfinden und konkrete Maßnahmen entwickelt werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diskriminierung ist vielschichtig und in unterschiedlichen sozialen Kontexten präsent. Auch innerhalb von Jugendverbänden. Es wurde überlegt den ersten Fokus auf Klassismus zu legen also der Diskriminierung die Aufgrund von sozialer Herkunft oder durch ökonomische Vorraussetzungen vorhanden ist. Die Auseinandersetzung mit Klassismus ist ein erster Schritt in einem umfassenderen Lernprozess, der es der BundjugendBayern möglich machen soll die eigene Organisationskultur kritisch zu reflektieren, chancengerechte Teilnahme zu ermöglichen und langfristig Diskriminierung in allen Formen aktiv entgegenzuwirken. Ein schrittweiser Ansatz ist notwendig, weil sich verschiedene Diskriminierungsformen überschneiden und komplexe gesellschaftliche Dynamiken widerspiegeln. Durch die Konzentration auf Klassismus zu Beginn schaffen wir einen Anfang für die weitere Arbeit, um in diesem großen Projekt uns nicht zu verlieren. Wir sind uns hierbei dieser Überschneidungen bewusst und beziehen diese in den Prozess ein.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Oct 2025 10:40:41 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Änderungsantrag: Bayerische Wärmewende jetzt! </title>
                        <link>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/anderungsantrag-bayerische-warmewende-jetzt-47796</link>
                        <author>Erweiterter Landesvorstand (dort beschlossen am: 09.09.2025)</author>
                        <guid>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/anderungsantrag-bayerische-warmewende-jetzt-47796</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Die BUNDjugend Bayern fordert die Bayerische Staatsregierung dazu auf, größere Anstrengungen im Bereich der Wärmeerzeugung in Erneuerbaren Energien zu unternehmen und den Einsatz klimafreundlicher Technologien massiv auszubauen. Nur so kann die notwendige Klimaneutralität bis 2035 zumindest im Wärmesektor überhaupt erreicht werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><strong>Wärmepumpe als zentraler Bestandteil der Wärmestrategie </strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern die Bayerische Staatsregierung dazu auf, anzuerkennen dass die Wärmepumpe eine zentrale Technologie zur Dekarbonisierung des Heizungssektors in Bayern und diese stärker zu fördern. Gerade im Wohnungsbereich wird der Wärmepumpe in zahlreichen wissenschaftlichen Analysen eine Schlüsselrolle zugeschrieben, da sie in der Lage ist durch die Nutzung erneuerbarer Stromquellen die Emissionen effektiv zu reduzieren und so den Heizsektor langfristig klimafreundlich zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>In dicht bebauten Stadtquartieren stoßen sie jedoch an Grenzen, insbesondere bei unsanierten Altbauten oder bei längeren Kälteperioden. Aber auch dort können zentrale Großwärmepumpen mit Umweltwärmequellen wie Flüssen, Grundwasser oder Geothermie eine tragende Rolle übernehmen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><strong>Biomasse und Holz als begrenzte Ressourcen</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Heizen mit Holz ist entgegen der weit verbreiteten Meinung nicht klimaneutral. Bei der Holzverbrennung entstehen neben Feinstaubemissionen auch CO2 und andere klimarelevante Emissionen wie Methan. Außerdem wächst in den Wäldern in Deutschland nicht genug an Holzbiomasse nach, um auch noch den vermehrten Holzeinschlag für die Energieholzproduktion auszugleichen. Holz sollte für eine nachhaltige Verwendung zunächst in langlebigen Holzprodukten und anschließend in einer kaskadenartigen Nutzung immer weiter genutzt werden. Die Verbrennung von Holz führt zwangsläufig zu Emissionen und sollte maximal bei Restholzverwertung in Betracht gezogen werden. Die Bayerische Staatsregierung muss in Zukunft die Nutzung von Holz zur Wärmeerzeugung kritisch hinterfragen. Dabei darf der Anteil dieser Ressourcen im Wärmesektor langfristig nur begrenzt ausgebaut werden, um den natürlichen Kreislauf der Wälder zu schützen und die CO₂-Bilanz zu verbessern. Intakte Wälder könnten deutlich positiver zur Klimabilanz Bayerns beitragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4.Wasserstoff nur für technisch schwer elektrifizierbare Anwendungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wasserstoff kann nicht flächendeckend als Heizmittel für die Bevölkerung gefördert werden. Stattdessen darf Wasserstoff vorrangig nur in technisch schwer elektrifizierbaren Bereichen wie in der Industrie oder dem Schwerlastverkehr zum Einsatz kommen. Selbst eine Energiesystemanalyse, welche im Auftrag des bayerischen Wirtschaftsministeriums erstellt wurde, kommt zu dem Schluss, dass der Anteil von Wasserstoff in Gebäudeheizungen bei maximalem Einsatz etwa 4 % erreichen wird. Wahrscheinlicher ist, dass in Zukunft nur etwa 0,5% der Heizenergie für Gebäude aus Wasserstoff gewonnen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daraus folgt, dass Wasserstoff nicht die primäre Lösung für den Gebäudebereich sein kann. Wasserstoff sollte nur bei Anwendungen zum Einsatz kommen, bei denen keine andere klimafreundliche Alternative realistisch ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><strong>Geothermie als wichtige Wärmeressource stärken</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geothermie bietet ein erhebliches Potenzial für die klimafreundliche Wärmeversorgung in Bayern, insbesondere im Süden. Innerhalb von Nah- und Fernwärmenetzen kann durch Geothermie eine klimaneutrale Wärmeversorgung für viele Haushalte bereitgestellt werden. Theoretisch könnten damit bis zu 40 % des Wärmebedarfs gedeckt werden. Die BUNDjugend Bayern fordert, dass der Ausbau der Geothermie stärker gefördert wird und gezielte finanzielle Anreize für Kommunen und Energieversorger geschaffen werden, um einen nachhaltigen Ausbau dieser Wärmequelle sicherzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>6. Klarer Ausstieg aus fossilen Heiztechnologien</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bayerische Staatsregierung muss einen verbindlichen Plan für den Ausstieg aus fossilen Heiztechnologien vorlegen und im Anschluss die Kommunen bei der Umsetzung unterstützen. Dabei muss die Staatsregierung auch auf die Kommunikation gegenüber den Bürger*innen achten. Die gezielte Desinformation, die im Rahmen der Diskussion um das Gebäudeenergiegesetz verbreitet wurden, haben viele Bürger*innen verunsichert. Diese Verunsicherung führt zu doppelt negativen Entscheidungen für die Gesellschaft. So werden weiterhin fossile Heizungen eingebaut, die Klimagase ausstoßen und Verbraucher*innen in eine fossile Kostenfalle führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em><strong>7. Fernwärmenetze</strong></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>In städtischen Gebieten sollen bestehende Wärmenetze geprüft und – wo sinnvoll – ausgebaut oder erneuert werden, dabei muss aber für eine möglichst hohe Wärmeversorgung aus erneuerbaren Quellen gesorgt werden, beispielsweise unter Nutzung von Großwärmepumpen, Geothermie sowie weiterer Technologien.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li><em><strong>Miteinbeziehung von zukünftiger Kälteversorgung </strong></em></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Bei der Planung von Nah- und Fernwärmenetzen soll auch die künftige Möglichkeit zur Kälteversorgung mitgedacht werden, um die Kommunen besser an die Folgen des Klimawandels anzupassen.<br><br>
9. Reduzierung des Wärme- und Energieverbrauchs<br><br>
Neben einer wärmeeffizienten Planung darf auch die ganzheitliche, energiesparende Ausrichtung von Bau- und Sanierungsvorhaben nicht vernachlässigt werden. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Es reicht nicht aus, ausschließlich auf erneuerbare Energieträger zu setzen – auch der tatsächliche Wärme- und Energieverbrauch muss konsequent reduziert und effizient gestaltet werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Ziel muss es sein, Energieverschwendung systematisch zu vermeiden, zu minimieren und ihr durch vorausschauende Maßnahmen vorzubeugen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Um dies zu erreichen, sollen niedrigschwellige Energieberatungsangebote sowie Schulungen für Bürgerinnen und Bürger, Vereine und weitere relevante Zielgruppen bereitgestellt und gefördert werden.</em></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der bayerische Wärmesektor trägt wesentlich zu den gesamten CO₂-Emissionen im Freistaat bei und muss daher konsequent auf klimaneutrale Technologien umgestellt werden. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Wärmepumpe, Geothermie und gezielte, sparsame Biomassenutzung essenzielle Bausteine einer nachhaltigen Wärmeversorgung sind. Ein geplanter Ausstieg aus fossilen Heizungen ist notwendig, um den CO₂-Fußabdruck nachhaltig zu senken und Bayern zur Klimaneutralität zu führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Mit Blick auf die Klimaanpassung bietet der Ausbau von Nah- und Fernwärmenetzen einen weiteren entscheidenden Vorteil: Dieselben Netze können auch zur Kälteversorgung genutzt werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><em>So können Innenstädte im Sommer aktiv gekühlt und gleichzeitig die städtische Überhitzung reduziert werden.</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><em>Zusätzlich eröffnet sich die Möglichkeit, überschüssige Wärme saisonal zu speichern und im Winter nutzbar zu machen.<br>
Dezentrale Systeme wie Luft-Luft-Wärmepumpen bergen dagegen die Gefahr, die Überhitzung der Städte im Sommer noch zu verstärken.</em></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Oct 2025 10:24:25 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>IA1: Positionierung zu Olympia 20XX in München</title>
                        <link>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/motion/68</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 03.10.2025)</author>
                        <guid>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/motion/68</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung nimmt die Bewerbung der Stadt München zur Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 zur Kenntnis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Jugendumweltverband sehen wir sowohl Chancen als auch Problematiken, die mit einer Durchführung Olympischer und Paralympischer Spiele einhergehen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Chancen und Möglichkeiten nachhaltig zu nutzen, sowie die Problematiken zu reduzieren,fordert die Jugendvollversammlung eine umfassende Einbindung und Berücksichtigung der Interessen junger Menschen und in ihrem Sinne die Beachtung folgender Aspekte:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beteiligung von jungen Menschen: Die Interessen und Perspektiven junger Menschen und zukünftiger Generationen, welche von den Auswirkungen der Spiele betroffen sein werden, werden aktiv in in die Planungsphase eingebunden. Dazu wird eine Vertretung junger Menschen in alle Beratungs-, Entscheidungs- und Aufsichtsgremien der Spiele aufgenommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ökologische Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Die Stadt München bekennt sich klar zu dem Ziel der maximal möglichen Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks der Olympischen Spiele. Da dies in den letzten 30 Jahren nicht entschieden genug vorangebracht wurde, gilt es mit deutschen olympischen Spielen ein klares Zeichen zu setzen [1]. Die Treibhausgasemissionen werden im Vergleich zu den Spielen in Paris 2024 um mindestens 75% reduziert. Es werden möglichst wenig neue Flächen versiegelt und unumgängliche Eingriffe werden in nächstmöglicher Nähe zur Eingriffsfläche wirksam kompensiert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ökonomische Nachaltigkeit und Gemeinwohl: Im Vordergrund der Olympischen Idee steht der gesellschaftliche Nutzen, wirtschaftliche Gewinne werden diesem nicht übergeordnet. Die finanzielle Belastung der öffentlichen Haushalte für die Bewerbung und Austragung der Spiele geht nicht zu Lasten der Ausgaben für Jugendarbeit oder Klimaschutz. Mögliche Überschüsse und Investitionen landen nicht bei einzelnen Firmen oder internationalen Organisationen sondern werden gemeinwohlorientiert eingesetzt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Transparenz und Integrität: Korruption und Intransparenz haben bei den Olympischen Spielen keinen Platz. Hier muss die Stadt München aktiv daran mitwirken, dass olympische Spiele in Deutschland nur unter maximaler Transparenz stattfinden können. Die Spiele orientieren sich an den Bedürfnissen der ausrichtenden Stadt, deren Bevölkerung und der Sportler*innen und nicht nur an den Interessen des IOC. Die Stadt München informiert die Bürger*innen sachlich und ehrlich über positive sowie negative Konsequenzen der Spiele in München und ermöglicht eine erneute Abstimmung, sobald ein ausgearbeiteteres Konzept zu den finanziellen Auswirkungen auf die Stadt vorliegt, um eine informierte Abstimmung der Bürger*innen gewährleisten zu können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Soziale Nachhaltigkeit und Teilhabe: Die Olympischen und Paralympischen Spiele werden eine Veranstaltung, von der die Bevölkerung Münchens und Bayerns direkt profitiert.Die sportlichen Veranstaltungen sowie kulturellen Rahmenangebote sind auch für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln zugänglich statt nur Wenigen vorbehalten zu bleiben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zukunftsfähige Stadtentwicklung: Der öffentliche Raum wird nicht nur mit Blick auf die Spiele umgestaltet, sondern zukunftsfähig, nachhaltig und auf eine langfristige Nutzung ausgelegt, weiterentwickelt. Es wird ein Konzept zur Begrünung und klimaangepassten Gestaltung urbaner Veranstaltungsstätten entwickelt. Für notwendige Neubauten werden Nachnutzungskonzepte erstellt, welche sicherstellen, dass Sportstätten möglichst für alle zugänglich sind und junge Menschen langfristig davon profitieren. Das Olympische Dorf ist für eine weitere Nutzung als günstiger Wohnraum angelegt. Auch der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs wird an den langfristigen Bedürfnissen der Münchner Bevölkerung orientiert vorangetrieben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung kritisiert das Vorgehen der Stadt München in Bezug auf den Bürger*innen-Entscheid zu den olympischen und paralympischen Spielen in München. So informiert die Stadt in keiner Weise neutral über diese und ihre Auswirkungen, sondern präsentiert ein einsitig-positives Bild. Außerdem liegen zum jetzigen Stand keine verbindlichen Pläne für olympische und paralympische Spiele München vor. Unter diesen Umständen kann nicht von einer wirksamen öffentlichen Beteiligung gesprochen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] <a href="https://www.nature.com/articles/s41893-021-00696-5.epdf?sharing_token=j-CiUY3QrEqJ6G_VLGgFCtRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0ODPnPk9fUUWjIe-smBYdz1kd9QlLxDkI3LgHihvPVadmXc0A7XCoVY8eAahX8jEoDAQG8zc8DRWP4t0LuwXsWhqtPC4Zq1s8AzQCLEeuZWNzPWbA1tl7aLxJOY8RqYDdneojiQH6HutOOy96JQkIh_AY_SlSUA4QywwhwEFj2cHw%3D%3D&amp;tracking_referrer=www.mdr.de">https://www.nature.com/articles/s41893-021-00696-5.epdf?sharing_token=j-CiUY3QrEqJ6G_VLGgFCt</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sehen in Olympia in München sowohl Vor- als auch Nachteile für die Stadt und die Bevölkerung und v.a. auch für junge Menschen. Wenn sichergestellt werden kann, dass die Spiele nachhaltig gestaltet werden und die Interessen der Jugend und zukünftiger Generationen berücksichtigt werden, kann Olympia in München eine Chance darstellen. Allerdings sehen wir das bisherige Verfahren der Stadt München sowie das Handeln des IOC kritisch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Pro Olympia in München</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Neues Olympiadorf soll klimaneutralen und barrierefreien Wohnraum schaffen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Investitionen in den Ausbau des ÖPNV in München</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wenig Neubau von Sportstätten, sondern v.a. Sanierung alter Stätten, v.a. im Vergleich zu anderen möglichen Austragungsstätten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Olympische Spiele bringen Menschen zusammen und sorgen für ein Gemeinschaftsgefühl und für eine gute Stimmung innerhalb des Landes -&gt; v.a. in politisch schwierigen Zeiten mit vielen Krisen sehr wertvoll</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Contra Olympia in München</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>sehr hohe Kosten, sowohl für die Bewerbung als auch für die Durchführung der Spiele -&gt; Geld wird an anderer Stelle eingespart werden müssen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Keine Flächenversiegelung kann nicht garantiert werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Zusammenarbeit mit IOC sehr fragwürdig (Korruption, bisher unklare Vertragsbedingungen)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Demo-Verbot während der Spiele durch stark erhöhte Sicherheitskontrollen</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 18:00:02 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Auseinandersetzung mit Diskriminierung</title>
                        <link>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/motion/67</link>
                        <author>Erweiterter Landesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/motion/67</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung der Bundjugend Bayern möge beschließen. Das sich die BundjugendBayern systematisch und kontinuierlich mit verschiedenen Formen von Diskriminierung auseinander setzen soll. Hierbei sollte ein schrittweiser Ansatz verfolgt werden. Es soll Wissen aufgebaut werden, eine Reflektion der Verbandskultur stattfinden und konkrete Maßnahmen entwickelt werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diskriminierung ist vielschichtig und in unterschiedlichen sozialen Kontexten präsent. Auch innerhalb von Jugendverbänden. Es wurde überlegt den ersten Fokus auf Klassismus zu legen also der Diskriminierung die Aufgrund von sozialer Herkunft oder durch ökonomische Vorraussetzungen vorhanden ist. Die Auseinandersetzung mit Klassismus ist ein erster Schritt in einem umfassenderen Lernprozess, der es der BundjugendBayern möglich machen soll die eigene Organisationskultur kritisch zu reflektieren, chancengerechte Teilnahme zu ermöglichen und langfristig Diskriminierung in allen Formen aktiv entgegenzuwirken. Ein schrittweiser Ansatz ist notwendig, weil sich verschiedene Diskriminierungsformen überschneiden und komplexe gesellschaftliche Dynamiken widerspiegeln. Durch die Konzentration auf Klassismus zu Beginn schaffen wir einen Anfang für die weitere Arbeit, um in diesem großen Projekt uns nicht zu verlieren. Wir sind uns hierbei dieser Überschneidungen bewusst und beziehen diese in den Prozess ein.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 16:58:20 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Natur für Alle</title>
                        <link>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/natur-fur-alle-41386</link>
                        <author>Erweiterter Landesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/natur-fur-alle-41386</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung der Bundjugend Bayern möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als BUNDjugend Bayern ist es unser Ziel, jungen Menschen Umweltbildungsprogramme zu bieten und ihnen somit Naturerfahrungen zu ermöglichen. Diese Naturerfahrungen wollen wir allen jungen Menschen ermöglichen. Dafür wollen wir auch langfristig kostengünstige Angebote für alle Kinder und Jugendliche schaffen, sowie die kostenfreie Nutzung unserer Angebote für bedürftige Personen sicherstellen. Zudem prüfen wir unsere Veranstaltungen und Aktionen fortlaufend auf Barrierearmut und entwickeln sie weiter, um auch hier mehr Menschen den Zugang zu unseren Angeboten zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem fordet die Bundjugend Bayern von der Bayerischen Staatsregierung, dem Bayerischen Landtag,den Kommunen sowie dem Bayerischen Jugendring sich für die gleichberechtigte Teilhabe aller jungen Menschen an Naturerfahrungen einzusetzen und hierfür gezielte Strukturen der Förderung zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkrete Vorschläge:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die finanzielle Förderung von Umweltbildungsprogrammenin Naturschutzverbänden durch die bayerische Staatsregierung soll ausgebaut, mindestens jedoch die bestehende Förderung aufrechterhalten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Einrichtung eines staatlichen Förderprogramms, das Verbände, Kommunen und Bildungsträger bei der Umsetzung von inklusiven Naturerlebnisorten, barrierefreien Naturräumen und niederschwelligen Umweltbildungsangeboten finanziell unterstützt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Investitionen in Infrastruktur sollen gefördert werden, wie z.B. barrierefreie Wegeführungen, taktile Orientierungssysteme, sanitäre Anlagen und Infomaterialien sowie Beschilderungen in leichter Sprache und mehrsprachig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Einrichtung eines Teilhabe Fonds, der zur Unterstützung von Fahrt- und Teilnahme Gebühren dienen soll. Damit auch Kinder und Jugendliche mit geringem Einkommen Zugang zu Ferienfreizeiten, Camps und Naturbildungsprogrammen erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Thema Inklusion und Teilhabe an der Natur soll im bayerischen Haushalt verankert werden. Vergleichbar mit etablierten Förderungen, die es zum Beispiel in den Bereichen Sport und Kultur bereits gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Modell- und Pilotprojekte sollen in allen Regierungsbezirken gefördert werden. Hierdurch sollen Best-Practice-Beispiele für barrierearme und inklusive Naturerfahrungen sichtbar gemacht werden, um langfristig möglichst flächendeckend etwas anbieten zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Rolle der Nationalparks als Aushängeschild der unberührten Natur in Bayern soll ausgebaut werden. Dafür braucht es Umweltbildungsprogramme der Nationalparks, die sich direkt an marginalisierte Gruppen richten und diese wertvollen Naturräume für alle zugänglich macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um inklusive Umweltbildungsmaßnahmen in der Fläche verankern zu können, benötigt es gezielte Fortbildungsmaßnahmen. Diese müssen in der Fläche angeboten, finanziell gefördert und der Realität von ehrenamtlichen Multiplikator*innen entsprechend entwickelt werden. Hier ist der Bayerische Jugendring in Absprache mit den Bezirksjugendringen in der Verantwortung, ein solchen Angebot zu schaffen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Zugang zur Natur ist ein zentrales Element für die körperliche und seelische Gesundheit, für Bildung, Erholung und gesellschaftliche Teilhabe. Zahlreiche Studien belegen die positiven Auswirkungen von Naturerfahrungen auf das Wohlbefinden, die Persönlichkeitsentwicklung sowie auf das Umweltbewusstsein junger Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Realität bestehen jedoch vielfältige Hürden. Es gibt viele Wander- und Naturwege, Besucherzentren oder Bildungsorte, die nicht über die nötige Infrastruktur verfügen, um für alle zugänglich zu sein. Ebenfalls sind viele Infomaterialien nicht in leichter Sprache als auch mehrsprachig verfügbar. Teilnahmegebühren, Fahrtkosten oder fehlende finanzielle Unterstützung schließen insbesondere Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Lebensbedingungen von Angeboten aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zwar existieren in Bayern bereits verschiedene Förderstrukturen, die an einzelne Aspekte anknüpfen, doch diese reichen nicht aus, um den Anspruch „Natur für alle“ umfassend einzulösen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hier einige Strukturen, um das Problem zu verdeutlichen. Über die Förderung von Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) des Bayerischen Umweltministeriums werden Projekte und Umweltstationen unterstützt. Diese Programme sind sehr wertvoll, haben aber bislang keinen klaren Schwerpunkt auf Inklusion und Barrierearmut und sind oft nur begrenzt finanziert. Das Programm „Naturerlebnis Bayern“ fördert die Entwicklung von Naturerlebnisangeboten und Wegeinfrastruktur. Allerdings ist Barrierefreiheit dabei kein verpflichtendes Kriterium, sondern nur vereinzelt berücksichtigt. In der Städtebauförderung wird Barrierearmut im öffentlichen Raum bereits gefordert und gefördert. Für Natur- und Umweltbildungsorte ist dies aber nicht systematisch verankert. Über Richtlinien zur Umweltbildung in der Jugendsozialarbeit werden jährlich einzelne Projekte gefördert, die auch benachteiligte Kinder und Jugendliche erreichen. Doch die Zahl der Projekte ist begrenzt, und Fahrt- oder Teilnahmegebühren werden kaum systematisch abgedeckt. Auch im Tourismusbereich gibt es Zuschüsse für barrierefreie Investitionen, diese richten sich jedoch vorrangig an kommerzielle Anbieter und nicht an gemeinnützige Umweltbildungsakteure.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Damit wird deutlich, Bayern verfügt über Ansätze, aber es fehlt bislang ein umfassendes, integriertes Programm, das Barrierefreiheit, Inklusion und soziale Teilhabe systematisch in den Mittelpunkt stellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist notwendig, bestehende Förderprogramme gezielt weiterzuentwickeln und durch neue Strukturen zu ergänzen, um „Natur für alle“ Wirklichkeit werden zu lassen. Nur so können Kommunen, Verbände und Bildungsträger die nötigen Mittel erhalten, um Barrieren abzubauen und allen jungen Menschen – unabhängig von Herkunft, Behinderung oder Einkommen – einen gleichberechtigten Zugang zur Natur zu eröffnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein solches Programm stärkt nicht nur die Inklusion und soziale Gerechtigkeit, sondern auch den Umwelt- und Naturschutz. Wer Natur erleben kann, ist eher bereit, sie zu schützen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 16:55:13 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Stromspeicher und Netzflexibilität</title>
                        <link>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/stromspeicher-und-netzflexibilitat-3366</link>
                        <author>Erweiterter Landesvorstand (dort beschlossen am: 09.09.2025)</author>
                        <guid>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/stromspeicher-und-netzflexibilitat-3366</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung (JVV) der BUNDJugend Bayern beauftragt den Landesvorstand und den Arbeitskreis Klimakrise, sich innerhalb des nächsten Jahres mit Themen zur Flexibilität im Stromnetz, wie zum Beispiel Stromspeicherung oder Netzausbau, zu beschäftigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Ergebnis daraus kann unteranderem ein Antrag auf einer der nächsten JVVen sein.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um die Klimakrise bewältigen zu können müssen in allen möglichen Industriezweigen Emissionen eingespart werden. Etwa ein Viertel der deutschen Emissionen entfällt dabei auf die Stromerzeugung. Um diese zu dekarbonisieren wird seit vielen Jahren verstärkt auf erneuerbare Technologien wie Windkraftanlagen und Photovoltaik gesetzt. Da deren Erzeugungsleistung aber schwankend ist müssen im Stromnetz entsprechende Schwankungen ausgeglichen werden. Bisher sehen die Pläne bisheriger Regierungen und auch der aktuellen so aus, dass diesen Schwankungen hauptsächlich durch Abregelung Erzeuger bei Überproduktion und Zuschalten von Gaskraftwerken bei Unterproduktion begegnet werden soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein besserer Umgang damit wäre es den überschüssigen Strom zu speichern, die Übertragungsnetze auszubauen, gerade um den Strom von den Windkraftanlagen im Norden verlustfreier nach Süddeutschland bringen zu können, oder auch den Verbrauch stärker zu steuern und mehr der Erzeugung anzupassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit diesen Möglichkeiten soll sich der Landesvorstand beziehungsweise der Arbeitskreis Klimakrise beschäftigen und gerade auch bei den Speichertechnologien eine Position finden, was die Vor- und Nachteile dieser sind und welche demzufolge zu bevorzugen ist.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 14:14:31 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Änderungsantrag: Bayerische Wärmewende jetzt! </title>
                        <link>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/motion/64</link>
                        <author>Erweiterter Landesvorstand (dort beschlossen am: 09.09.2025)</author>
                        <guid>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/motion/64</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Die BUNDjugend Bayern fordert die Bayerische Staatsregierung dazu auf, größere Anstrengungen im Bereich der Wärmeerzeugung in Erneuerbaren Energien zu unternehmen und den Einsatz klimafreundlicher Technologien massiv auszubauen. Nur so kann die notwendige Klimaneutralität bis 2035 zumindest im Wärmesektor überhaupt erreicht werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><strong>Wärmepumpe als zentraler Bestandteil der Wärmestrategie </strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern die Bayerische Staatsregierung dazu auf, anzuerkennen dass die Wärmepumpe eine zentrale Technologie zur Dekarbonisierung des Heizungssektors in Bayern und diese stärker zu fördern. Gerade im Wohnungsbereich wird der Wärmepumpe in zahlreichen wissenschaftlichen Analysen eine Schlüsselrolle zugeschrieben, da sie in der Lage ist durch die Nutzung erneuerbarer Stromquellen die Emissionen effektiv zu reduzieren und so den Heizsektor langfristig klimafreundlich zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>In dicht bebauten Stadtquartieren stoßen sie jedoch an Grenzen, insbesondere bei unsanierten Altbauten oder bei längeren Kälteperioden. Aber auch dort können zentrale Großwärmepumpen mit Umweltwärmequellen wie Flüssen, Grundwasser oder Geothermie eine tragende Rolle übernehmen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><strong>Biomasse und Holz als begrenzte Ressourcen</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Heizen mit Holz ist entgegen der weit verbreiteten Meinung nicht klimaneutral. Bei der Holzverbrennung entstehen neben Feinstaubemissionen auch CO2 und andere klimarelevante Emissionen wie Methan. Außerdem wächst in den Wäldern in Deutschland nicht genug an Holzbiomasse nach, um auch noch den vermehrten Holzeinschlag für die Energieholzproduktion auszugleichen. Holz sollte für eine nachhaltige Verwendung zunächst in langlebigen Holzprodukten und anschließend in einer kaskadenartigen Nutzung immer weiter genutzt werden. Die Verbrennung von Holz führt zwangsläufig zu Emissionen und sollte maximal bei Restholzverwertung in Betracht gezogen werden. Die Bayerische Staatsregierung muss in Zukunft die Nutzung von Holz zur Wärmeerzeugung kritisch hinterfragen. Dabei darf der Anteil dieser Ressourcen im Wärmesektor langfristig nur begrenzt ausgebaut werden, um den natürlichen Kreislauf der Wälder zu schützen und die CO₂-Bilanz zu verbessern. Intakte Wälder könnten deutlich positiver zur Klimabilanz Bayerns beitragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4.Wasserstoff nur für technisch schwer elektrifizierbare Anwendungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wasserstoff kann nicht flächendeckend als Heizmittel für die Bevölkerung gefördert werden. Stattdessen darf Wasserstoff vorrangig nur in technisch schwer elektrifizierbaren Bereichen wie in der Industrie oder dem Schwerlastverkehr zum Einsatz kommen. Selbst eine Energiesystemanalyse, welche im Auftrag des bayerischen Wirtschaftsministeriums erstellt wurde, kommt zu dem Schluss, dass der Anteil von Wasserstoff in Gebäudeheizungen bei maximalem Einsatz etwa 4 % erreichen wird. Wahrscheinlicher ist, dass in Zukunft nur etwa 0,5% der Heizenergie für Gebäude aus Wasserstoff gewonnen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daraus folgt, dass Wasserstoff nicht die primäre Lösung für den Gebäudebereich sein kann. Wasserstoff sollte nur bei Anwendungen zum Einsatz kommen, bei denen keine andere klimafreundliche Alternative realistisch ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><strong>Geothermie als wichtige Wärmeressource stärken</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geothermie bietet ein erhebliches Potenzial für die klimafreundliche Wärmeversorgung in Bayern, insbesondere im Süden. Innerhalb von Nah- und Fernwärmenetzen kann durch Geothermie eine klimaneutrale Wärmeversorgung für viele Haushalte bereitgestellt werden. Theoretisch könnten damit bis zu 40 % des Wärmebedarfs gedeckt werden. Die BUNDjugend Bayern fordert, dass der Ausbau der Geothermie stärker gefördert wird und gezielte finanzielle Anreize für Kommunen und Energieversorger geschaffen werden, um einen nachhaltigen Ausbau dieser Wärmequelle sicherzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>6. Klarer Ausstieg aus fossilen Heiztechnologien</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bayerische Staatsregierung muss einen verbindlichen Plan für den Ausstieg aus fossilen Heiztechnologien vorlegen und im Anschluss die Kommunen bei der Umsetzung unterstützen. Dabei muss die Staatsregierung auch auf die Kommunikation gegenüber den Bürger*innen achten. Die gezielte Desinformation, die im Rahmen der Diskussion um das Gebäudeenergiegesetz verbreitet wurden, haben viele Bürger*innen verunsichert. Diese Verunsicherung führt zu doppelt negativen Entscheidungen für die Gesellschaft. So werden weiterhin fossile Heizungen eingebaut, die Klimagase ausstoßen und Verbraucher*innen in eine fossile Kostenfalle führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em><strong>7. Fernwärmenetze</strong></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>In städtischen Gebieten sollen bestehende Wärmenetze geprüft und – wo sinnvoll – ausgebaut oder erneuert werden, dabei muss aber für eine möglichst hohe Wärmeversorgung aus erneuerbaren Quellen gesorgt werden, beispielsweise unter Nutzung von Großwärmepumpen, Geothermie sowie weiterer Technologien.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li><em><strong>Miteinbeziehung von zukünftiger Kälteversorgung </strong></em></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Bei der Planung von Nah- und Fernwärmenetzen soll auch die künftige Möglichkeit zur Kälteversorgung mitgedacht werden, um die Kommunen besser an die Folgen des Klimawandels anzupassen.</em></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der bayerische Wärmesektor trägt wesentlich zu den gesamten CO₂-Emissionen im Freistaat bei und muss daher konsequent auf klimaneutrale Technologien umgestellt werden. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Wärmepumpe, Geothermie und gezielte, sparsame Biomassenutzung essenzielle Bausteine einer nachhaltigen Wärmeversorgung sind. Ein geplanter Ausstieg aus fossilen Heizungen ist notwendig, um den CO₂-Fußabdruck nachhaltig zu senken und Bayern zur Klimaneutralität zu führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Mit Blick auf die Klimaanpassung bietet der Ausbau von Nah- und Fernwärmenetzen einen weiteren entscheidenden Vorteil: Dieselben Netze können auch zur Kälteversorgung genutzt werden.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><em>So können Innenstädte im Sommer aktiv gekühlt und gleichzeitig die städtische Überhitzung reduziert werden.</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><em>Zusätzlich eröffnet sich die Möglichkeit, überschüssige Wärme saisonal zu speichern und im Winter nutzbar zu machen.<br>
Dezentrale Systeme wie Luft-Luft-Wärmepumpen bergen dagegen die Gefahr, die Überhitzung der Städte im Sommer noch zu verstärken.</em></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 14:12:43 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>GO: Geschäftsordnung</title>
                        <link>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/geschaftsordnung-37054</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 09.09.2025)</author>
                        <guid>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/geschaftsordnung-37054</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Bezeichnung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendorganisation Bund Naturschutz (BUNDjugend Bayern) ist der Kinder- und Jugendverband des Bund Naturschutz in Bayern e.V. Sie wird im Rahmen der Satzung des Bund Naturschutz in Bayern e.V. eigenverantwortlich und selbstständig tätig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Aufgaben und Ziele</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Aufgaben und Ziele sind in den Richtlinien der Jugendorganisation Bund Naturschutz in § 2 geregelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Jugendvollversammlung</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zusammensetzung und Aufgaben der Jugendvollversammlung sind in den Richtlinien der Jugendorganisation BUND Naturschutz in § 6 (2) und (5) geregelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Stimmrecht bei der Jugendvollversammlung
<ol><li>Das Stimmrecht wird gemäß § 6 (5) der Richtlinien geregelt.</li><li>Die stimmberechtigten Mitglieder sind vor der Eröffnung der Jugendvollversammlung festzustellen.</li><li>Jede Person hat nur eine Stimme. Die Vereinigung mehrerer Stimmen auf eine Person ist nicht zulässig.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>Einberufung der Jugendvollversammlung</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Einberufung der Jugendvollversammlung ist in § 6 (4) und § 6 (10) der Richtlinien der Jugendorganisation Bund Naturschutz geregelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>Öffentlichkeit der Jugendvollversammlung</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung ist öffentlich. Die Öffentlichkeit kann durch Beschluss aufgehoben werden. Über den Verlauf nicht öffentlicher Beratungen ist Stillschweigen zu bewahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li>Leitung der Jugendvollversammlung</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung wird von einer dreiköpfigen Versammlungsleitung geleitet, die nach der Feststellung der Beschlussfähigkeit gewählt wird. Die Wahl erfolgt offen und in Sammelabstimmung. Die Versammlungsleitung kann das Führen des Protokolls an eine Person im Plenum oder des Hauptamts delegieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li>Protokoll der Jugendvollversammlung
<ol><li>Die Versammlungsleitung benennt im Einvernehmen mit dem Landesvorstand eine*n Protokollführer*in. Das Protokoll soll den Gang der Diskussion in wesentlichen Punkten festhalten: mindestens<br>
enthält es den Wortlaut der Anträge und der gefassten Beschlüsse sowie alle Abstimmungsergebnisse.</li><li>Das Protokoll muss die Namen der anwesenden Mitglieder, die Tagesordnung, sowie alle ausdrücklich zum Zweck der Niederschrift abgegebenen Erklärungen beinhalten.</li><li>Auf Wunsch der Versammlungsleitung oder des*r aktuellen Redners*in wird ein Wortprotokoll für die Dauer der Diskussion bzw. dessen Redebeitrags angefertigt.</li><li>Das Protokoll muss spätestens sechs Wochen nach Schluss der Versammlung an die im Protokoll als „anwesend“ vermerkten Personen verschickt werden.</li><li>Das Protokoll muss auf der nächstfolgenden Jugendvollversammlung zur Genehmigung vorgelegt werden und ist <em>spätestens zwei Wochen vor der Versammlung an die zu diesem Zeitpunkt angemeldeten<br>
Teilnehmenden</em> zu versenden.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li>Beschlussfähigkeit
<ol><li>Nach der Eröffnung der Jugendvollversammlung stellt der Landesvorstand die Beschlussfähigkeit entsprechend § 6 (11) der Richtlinien fest.</li><li>Die Jugendvollversammlung ist nicht mehr beschlussfähig, wenn im Verlauf der Versammlung die Mehrheit, gemäß § 6 (11) (b) der Richtlinien, unterschritten wird und ein stimmberechtigtes<br>
Mitglied der Jugendvollversammlung die Beschlussfähigkeit feststellen lässt.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="10"><li>Tagesordnung / Anträge
<ol><li>Der Landesvorstand erstellt einen Vorschlag der Tagesordnung und versendet diesen zusammen mit der Einladung. Anträge müssen 3 Wochen vor dem Termin der Jugendvollversammlung bei dem Landesvorstand schriftlich oder per E-Mail eingereicht werden (gemäß § 6 (10) der Richtlinien). Auf diese Frist ist in der Einladung, die sechs Wochen vor dem Termin der<br>
Jugendvollversammlung verschickt sein muss, hinzuweisen.</li><li>Nicht fristgerecht eingereichte Anträge werden grundsätzlich auf die Tagesordnung der nächsten Jugendvollversammlung gesetzt, es sei denn, dass der*die Antragsteller*in eine besondere Dringlichkeit nachweisen kann. Über die Aufnahme solcher Initiativanträge ist gesondert abzustimmen.</li><li>Werden fristgerecht eingereichte Anträge aus Zeitgründen nicht behandelt, so werden sie auf die Tagesordnung der nächsten Jugendvollversammlung gesetzt.</li><li>Über die Tagesordnung, sowie über Änderungsanträge zur Tagesordnung lässt die Versammlungsleitung nach ihrer Wahl beschließen.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="11"><li>Arbeitsbericht</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesvorstand hat auf der Frühjahrs-Jugendvollversammlung einen Arbeitsbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr abzugeben. Außerdem ist auf jeder JVV ein Bericht über die Umsetzung vergangener<br>
Anträge und Beschlüsse, sowie zukünftige Maßnahmen in Bezug auf diese vorzulegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="12"><li>Rede- und Antragsrecht, Worterteilung
<ol><li>Alle Mitglieder der BUNDjugend Bayern sind, gemäß § 6 (7) der Richtlinien, rede- und antragsberechtigt.</li><li>Die Versammlungsleitung führt eine Redner*innenliste, in der die Reihenfolge der Redner*innen in der Regel nach dem Eingang der Wortmeldungen festgelegt wird. Dabei werden Erstredner*innen bevorzugt.<br>
Die FLINTA* {1} Liste und die offene Redeliste werden abwechselnd aufgerufen. Sofern es sachdienlich ist kann die Versammlungsleitung davon abweichen.<br>
Mitgliedern des Landesvorstands kann die Versammlungsleitung außerhalb der Reihenfolge das Wort erteilen.</li><li>Antragsteller*innen können sowohl zu Beginn als auch nach Schluss der Antragsberatung das Wort verlangen. Die weitere Vergabe des Wortes an die Antragsteller*innen regelt die Tagesleitung, auch außerhalb der Rednerliste.<br>
Für den*die Antragsteller*in gilt eine generelle Begrenzung der Redezeit nicht.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="13"><li>Beschlussfassung
<ol><li>Beschlüsse werden mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt; bei Stimmgleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Richtlinienänderungen<br>
bedürfen der 2/3-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Abgestimmt wird mit Stimmkarten.</li><li>Unmittelbar nach einer Abstimmung kann, bei begründetem Zweifel an der Richtigkeit des Abstimmungsverfahrens, eine Wiederholung verlangt werden. Das Ergebnis jeder Abstimmung stellt die<br>
Versammlungsleitung fest.</li><li>Liegen mehrere Anträge zum gleichen Gegenstand vor, so ist über den weitest gehenden Antrag zuerst abzustimmen.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="14"><li>Anträge zur Geschäftsordnung
<ol><li>Erhebt sich zu einem Antrag zur Geschäftsordnung kein Widerspruch, so gilt er als angenommen. Andernfalls ist nach Anhörung eines*r Gegenredners*in abzustimmen.</li><li>Als Anträge zur Geschäftsordnung sind unter anderem zulässig:</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Feststellung der Beschlussfähigkeit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Ausschluss oder Wiederherstellung der Öffentlichkeit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf sofortige Abstimmung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Schluss der Debatte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Schluss der Rednerliste</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Wiedereröffnung der Debatte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Wiedereröffnung der Rednerliste</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Begrenzung oder Verlängerung der Redezeit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Unterbrechung der Sitzung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Vertagung eines Tagesordnungspunktes</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Wiederaufnahme eines Tagesordnungspunktes</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Übergang zur Tagesordnung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Vertagung der Sitzung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Quotierung der Redeliste (z.B. Erstredner*innenrecht oder Präferierung von FLINTA*{1}-Meldungen)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Werden mehrere Anträge eines dieser Inhalte gestellt, so werden sie in vorstehender Reihenfolge behandelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Anträge auf Schluss der Debatte, Schluss der Redner*innenliste oder Begrenzung der Redezeit können nur von solchen stimmberechtigten Mitgliedern der Jugendvollversammlung gestellt werden, die<br>
selbst zur Sache noch nicht gesprochen haben und nicht auf der Rednerliste stehen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Persönliche Erklärung: Nach Schluss der Aussprache zum jeweiligen Tagesordnungspunkt kann, nach Abstimmung über einen Antrag muss das Wort zu einer persönlichen Erklärung erteilt werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Wortentzug</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Spricht ein*e Redner*in nicht zur Sache oder im Rahmen seiner Wortmeldung, kann ihn*sie die Versammlungsleitung zunächst ermahnen. Nach zweimaliger vergeblicher Ermahnung wird dem*der Redner*in das Wort für diese Wortmeldung entzogen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="17"><li>Zwangsvertagung von Tagesordnungspunkten</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesvorstand oder die Versammlungsleitung kann Anträge, welche das zukünftige Verbandsgeschehen mit schwerwiegenden Folgen versehen könnten oder das Fortbestehen des Verbandes gefährden könnten, zwangsweise und ohne Gegenrede auf die nächste JVV vertagen. Eine doppelte Vertagung ist nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="18"><li>Wahlen
<ol><li>Zur Durchführung der Wahlen wird ein dreiköpfiger Wahlausschuss gewählt. Die Wahl erfolgt offen und in Sammelabstimmung. Der Wahlausschuss bestimmt aus seiner Mitte eine*n Leiter*in.</li><li>Der gesamte Ablauf der Wahlen wird durch die stetige Wahrung der Öffentlichkeit gewahrt. Dies beinhaltet auch eine öffentliche Auszählung der Stimmen.</li><li>Der*die Wahlleiter*in fordert die Mitglieder der Jugendvollversammlung auf, Kandidat*innen vorzuschlagen. Die Wahlleitung befragt die vorgeschlagenen Personen, ob sie bereit sind, zu kandidieren. Ein*e Abwesende*r kann gewählt werden, wenn dem*der Wahlleiter*in eine schriftliche Erklärung vorliegt, dass der*die Abwesende bereit ist, zu kandidieren und gegebenenfalls die Wahl anzunehmen.</li><li>Eine Personalvorstellung findet statt. Auf Entschluss der Wahlleitung oder auf Antrag findet eine Personalbefragung statt. Im Rahmen einer Personalbefragung haben die Mitglieder der Jugendvollversammlung die Möglichkeit, Fragen zur Person und zum Programm an die Kandidat*innen zu stellen. Auf Antrag wird eine Personaldebatte durchgeführt, wobei es keine Abstimmung benötigt. Während der Personaldebatte können Mitglieder der Jugendvollversammlung Stellungnahmen zur Person und zum Programm der Kandidat*innen abgeben. Personaldebatten finden grundsätzlich unter Ausschluss des*der Kandidat*in und der Öffentlichkeit statt. Das Wort wird gemäß §12 (2) der Geschäftsordnung vom Wahlausschuss erteilt.</li><li>Der*die Wahlleiter*in führt die Wahl entsprechend § 19 (4), (7) und (8) der Richtlinien durch. Der Landesvorstand ist getrennt mit geheimer Stimmabgabe zu wählen. Auf Antrag kann bei dem Landesvorstand ohne festes Aufgabengebiet geheime Sammelwahl beschlossen werden.</li><li>Wahlberechtigt sind nur stimmberechtigte Mitglieder der Jugendvollversammlung, welche das zugelassene Wahlalter nach § 20 der Richtlinien erfüllen.</li><li>Der*die Wahlleiter*in gibt das Wahlergebnis bekannt. Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Enthaltungen sind zu berücksichtigen. Die Wahlgänge erfolgen nach den Richtlinien, insbesondere § 19 (4) (f)</li><li>Über die Wahl ist ein gesondertes Wahlprotokoll anzufertigen, das von dem*der Wahlleiter*in und von dem*der Protokollführer*in zu unterzeichnen ist.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="19"><li>Geschäftsjahr (Haushaltsjahr)</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="20"><li>Verfahren zur Geschäftsordnung</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Geschäftsordnung kann durch die stimmberechtigten Mitglieder der Jugendvollversammlung geändert werden. Diese Beschlüsse können mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst und<br>
geändert werden; Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="21"><li>Verteilung der Richtlinien und der Geschäftsordnung</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jedes Mitglied der Organe der Jugendorganisation BUND Naturschutz erhält die Richtlinien der Jugendorganisation. Die Teilnehmer*innen der Jugendvollversammlung erhalten die Geschäftsordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="22"><li>Inkrafttreten</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine stetig aktualisierte Form der Geschäftsordnung wird auf jeder Jugendvollversammlung als erste Amtshandlung der Versammlungsleitung zum Beschluss vorgelegt. Die Geschäftsordnung bleibt über die Dauer der Versammlung für alle versammlungsrelevanten Themen hinweg bis zum Beschluss der nächsten Geschäftsordnung in Kraft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>{1} FLINTA* steht für Frauen, intersexuelle, transgender und nicht-binäre und Agender Personen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 15:04:05 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Erhöhung auf 3 Kassenprüfer*innen - Änderung Richtlinie §6 Abs.2j</title>
                        <link>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/erhohung-auf-3-kassenprufer-innen-anderung-richtlinie-6-abs-2j-41063</link>
                        <author>Silvana Peschek, Svenja Jantzen</author>
                        <guid>https://antrag.bundjugend.net/by25-2/erhohung-auf-3-kassenprufer-innen-anderung-richtlinie-6-abs-2j-41063</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(j) wählt jedes Haushaltsjahr auf der Jugendvollversammlung im Herbst mindestens zwei<strong>, maximal drei</strong> Kassenprüfer*innen, dazu mindestens eine*n, maximal zwei Stellvertreter*innen, die im Verhinderungsfall einspringen können, die nicht dem Landesvorstand angehören dürfen und jedes Jahr für die Jugendvollversammlung einen Prüfungsbericht erstellen (gemäß §19 und §20).</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Inhaltliche Aufwand der Kassenprüfung ist groß, sodass eine umfassende Prüfung an einem Tag herausfordernd ist. Gleichzeitig ist es aber sinnvoll die Kassenprüfung innerhalb eines Tages durchzuführen, da die Kassenprüfer*innen evtl. aus verschiedenen Teilen Bayerns anreisen. Ein*e dritte*r Kassenprüfer*in stellt somit eine Entlastung dar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem kann das Amt verlässlicher ausgeführt werden, wenn eine*r der Kassenprüfer*innen bereits geübt ist und die anderen einarbeiten kann. Dies kann bei drei Personen für das Folgejahr besser gewährleistet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichzeitig ist uns aber bekannt, dass es mitunter schwierig sein kann genug Personen für dieses Amt zu begeistern. Die Kassenprüfung soll sich nicht wie eine Verpflichtung anfühlen, sondern von Interessierten durchgeführt werden. Drei Kassenprüfer*innen sollen somit kein muss sein, da das Amt grundsätzlich zu zweit ausführbar ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei drei Kassenprüfer*innen sollte ein*e Stellvertreter*in ausreichend sein, da die Wahrscheinlichkeit, dass mehr als zwei der Gewählten Personen unverfügbar sind, sehr gering ist.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 14:15:10 +0000</pubDate>
                    </item></channel></rss>